«Die Mittelländische Zeitung» veröffentlichte unter dem Titel «Ganser ist ein Scharlatan» einen Kommentar von Anja Zuercher. Die Autorin schreibt, dass sie viele Videos von Daniele Ganser angeschaut und ihm geglaubt hat: «Bis ich darauf aufmerksam gemacht wurde, dass Ganser höchst unwissenschaftlich manipuliert. In seiner Filmsequenz vom Einsturz zeigt er NICHT, dass zuerst das Penthouse einstürzt …
Typische Merkmale im Vorgehen von Verschwörungstheoretikern
Wie gelingt es Verschwörungstheoretikerinnen und Verschwörungstheoretikern, ihre Geschichte gegen innen und aussen zu verfestigen. Gegen innen, gegenüber sich selbst also und gegenüber der eigenen Gruppe, und gegenüber Aussenstehenden. Wie bekommt die Verschwörungstheorie unverdiente Glaubwürdigkeit? Der Historiker Richard J. Evans hat in seinem lesenswerten Buch «Das Dritte Reich und seine Verschwörungstheorien» typische Merkmale im Vorgehen von …
Typische Merkmale im Vorgehen von VerschwörungstheoretikernWeiterlesen
Feindbilder in der Reichsbürger-Szene
Verschwörungstheorien sind zwar nicht immer, aber oft begleitet von Feindbildern. Um wen es sich bei den imaginierten Feinden handelt, die eine Verschwörung eingegangen sind, ist unterschiedlich, manchmal aber auch charakteristisch für eine bestimmte Verschwörungstheorie. Bei Impfgegnern ist zum Beispiel Bill Gates ein beliebtes Feindbild, bei Rechtspopulisten und Rechtsextremen ist es George Soros. Und in der …
Daniele Ganser: erfolgreicher Bewirtschafter von Zweifel und Misstrauen
Zweifel und ein gesundes Misstrauen sind wichtig für jeden Menschen. Fehlen sie, ist das Individuum allen Manipulationsversuchen, jeder Werbung und jeder Propaganda ausgeliefert. Gesunder Zweifel und ein gesundes Misstrauen sind auch wichtige und notwendige Sicherungselemente in jeder Demokratie. Zweifel und Misstrauen können aber auch toxisch werden. Sie können gezielt geschürt und bewirtschaftet werden, um demokratische …
Daniele Ganser: erfolgreicher Bewirtschafter von Zweifel und MisstrauenWeiterlesen
Verschwörungstheorien: Verschwundene Zeugen & verschwundene Dokumente als Ausrede
Im Kontext von Verschwörungstheorien taucht immer wieder einmal die Behauptung auf, dass ausgerechnet die entscheidenden Zeugen oder die entscheidenden Dokumente verschwunden sind. Zeugen und Dokumente, mit denen sich die Behauptungen der Verschwörungsgläubigen belegen liessen, sind leider unauffindbar, entwendet, zerstört, entführt oder ermordet worden….. Auf dieses Phänomen hat der Historiker Richard J. Evans in seinem Buch …
Verschwörungstheorien: Verschwundene Zeugen & verschwundene Dokumente als AusredeWeiterlesen
UNO: Resolution gegen Holocaust-Leugnung angenommen
Die Generalversammlung der Vereinten Nationen (UNO) hat zum zweiten Mal einstimmig eine Resolution verabschiedet, in der die Holocaust-Leugnung verurteilt wird. Die Resolution wurde von 71 Ländern verfasst, darunter Israel, die Vereinigten Staaten und Deutschland. Der Beschluss fand am 80. Jahrestag der Wannsee-Konferenz statt. Bei diesem Treffen hoher Naziführer im Jahr 1942 wurde die «Endlösung der …
UNO: Resolution gegen Holocaust-Leugnung angenommenWeiterlesen
Michel Serres: Keine Freiheit ohne wahre Information
Die Tageszeitung (TAZ) publizierte zwei bisher unveröffentlichte Interviews mit dem französischen Philosophen Michel Serres (1930 – 2019). Daraus hier ein Zitat, das auch bezüglich Verschwörungstheorien relevant ist: «Nicht der Mangel an Freiheit ist heute das dringende Problem, sondern die Abwesenheit von Wahrheit. Wir erkennen heute, dass die Wahrheit in der gegenwärtigen Gesellschaft das grundlegende philosophische …
Michel Serres: Keine Freiheit ohne wahre InformationWeiterlesen
Kirchenhistoriker sieht keine Spaltung der Gesellschaft
In Verlauf der Corona-Krise ist immer wieder die Rede von einer Spaltung der Gesellschaft, zu der unter anderem Verschwörungstheorien beitragen sollen. Der Kirchenhistoriker sieht die Problematik der Verschwörungstheorien, hält aber nichts von der Rede von einer Spaltung der Gesellschaft. In einem Interview mit der Salzburger Kirchenzeitung „Rupertusblatt“ betont Cerny-Werner, dass gerade in Krisen wie der …
Kirchenhistoriker sieht keine Spaltung der GesellschaftWeiterlesen